Hier nicht. 

Zum Jahresanfang taucht sie wieder überall auf:
die Idee vom neuen Ich.

Neues Jahr, neue Vorsätze.
Mehr Disziplin. Mehr Energie. Mehr Selbstoptimierung.
Als müsste man nur fest genug wollen, dann wird alles gut.

Ich spüre dabei vor allem eins: Druck.
Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das der richtige Start ins neue Jahr ist.

Neues Jahr  und trotzdem müde?

Viele Menschen starten nicht leicht ins neue Jahr.
Sie starten müde.
Oder innerlich voll.
Oder mit Dingen, die noch nicht sortiert sind.

Trauer verschwindet nicht, nur weil ein Kalenderblatt wechselt.
Emotionen lassen sich nicht resetten.
Der Körper auch nicht.

Und vielleicht ist genau das der Punkt, den wir übersehen:
Das neue Jahr beginnt nicht im Kopf, sondern im Körper.

Persönlichkeitsentwicklung ohne „Du musst dich ändern“

Wenn wir über Persönlichkeitsentwicklung sprechen, geht es oft um Ziele.
Um Wachstum.
Um Veränderung.

Aber was, wenn Entwicklung nicht heißt, jemand anderes zu werden?
Sondern ehrlicher mit sich selbst zu sein?

Nicht:

  • höher
  • schneller
  • besser

Sondern:

  • verbundener
  • bewusster
  • präsenter

Das ist keine Schwäche.
Das ist innere Arbeit.

Selbstfürsorge ist mehr 

Selbstfürsorge wird gern als Trend verkauft.
Dabei ist sie etwas sehr Grundsätzliches.

Selbstfürsorge heißt:

  • die eigenen Grenzen wahrnehmen
  • Pausen ernst nehmen
  • Gefühle nicht wegdrücken
  • den eigenen Rhythmus respektieren

Gerade für Frauen, die viel tragen und viel funktionieren, ist das kein Luxus.
Es ist notwendig.

Und nein:
Selbstfürsorge beginnt nicht damit, noch etwas „besser“ zu machen.

Yoga und Körperarbeit zum Jahresbeginn

Yoga zum Jahresanfang muss kein Vorsatz sein.
Keine Challenge.
Kein „Jetzt ziehe ich es durch“.

Yoga, Körperarbeit und Achtsamkeit können etwas anderes sein:
Ein Raum, um wieder zu spüren, wie es dir wirklich geht.

Der Körper ist kein Projekt.
Er ist ein Zuhause.

Und manchmal braucht er Stille statt Veränderung.

Trauer, Übergänge und bewusster Jahresanfang

Der Jahreswechsel ist ein Übergang.
Und Übergänge bringen oft alte Themen mit.

Trauer.
Abschied.
Fragen, auf die es noch keine Antworten gibt. Oder auch der Gedanke: „Das schaffe ich eh wieder nicht.“

Bewusst ins neue Jahr zu gehen heißt nicht, alles hinter sich zu lassen.
Es heißt, das mitzunehmen, was gesehen werden will, ohne Bewertung. Das ist Wachstum.

Dieses Jahr braucht kein neues Ich.

Dieses Jahr braucht:

  • weniger Selbstoptimierung
  • weniger Erwartungen
  • weniger Vergleich

Und dafür:

  • mehr Selbstmitgefühl
  • mehr Körperwahrnehmung
  • mehr Verbindung mit dir selbst

 

Echtes Ankommen.

Wenn du das neue Jahr bewusst beginnen willst

Wenn du merkst, dass du dieses Jahr anders starten möchtest,
langsamer, ehrlicher, näher bei dir –
dann ist das kein Stillstand.

Dann hörst du einfach besser hin.

Und genau da beginnt Veränderung.

Komm gern mehr zu dir mit Aerial Deep Rest oder SoundHealing

https://rieke-rathmann.de/yoga/

Rieke Rathmann | Neues Jahr? Neues Ich?

Yoga bei Rieke Göttingen Yogaraum, Aerial Deep Rest, Sound Bath